CaraTech EasyLevel mit 040 Level nutzen
Getestet und in der App eingebunden
Der EasyLevel klebt schon am Fahrzeug? Dann lass ihn kleben. Wir haben ein gekauftes Seriengerät durchgemessen, sein Protokoll ausgewertet und den Sensor in dieselbe Nivellier-Rechnung gehängt wie unseren eigenen — Fahrzeugtyp, Auffahrhilfe, Keilhöhen inklusive.
- Gemessen am
- 24.08.2026
- Ausgewertete Messwerte
- 4.886
- Name im Funk
- CARAT…
Der unangenehme Befund: die fremde Hardware fühlt sich flüssiger an als unsere
Unser eigener Sensor hat kein Gyroskop, der EasyLevel hat eins. Mit der Sensorfusion läuft die Anzeige bei Bewegung ruhiger als mit unserem eigenen Gerät. Das steht hier, weil es das Messergebnis ist — und weil es in die Auslegung unseres nächsten Sensors einfließt.
Was das Gerät liefert
- Neigung
- Ja — die App rechnet die Winkel aus den Rohwerten
- Temperatur
- Ja — Temperatur am Sensor, kein Raumthermometer
- Batterie
- Ja — in Prozent und in Millivolt
- Datenrate
- 83 Messungen pro Sekunde am Gerät, in der App auf 10 gemittelt
Was funktioniert
Neigung, Temperatur, Batterie
Der Sensor gibt Längs- und Querneigung, die Temperatur an seinem eigenen Gehäuse und den Ladezustand heraus. Alle drei Werte zeigt die App an.
Ruhiger bei Bewegung
Der EasyLevel hat neben dem Beschleunigungssensor ein Gyroskop. Unsere App nutzt beides: beim Auffahren und beim Nachschwingen der Federung haben wir 43 Prozent weniger Zappeln in der Längsneigung und 57 Prozent weniger in der Querneigung gemessen. Im Stillstand ändert sich nichts — dort war die Anzeige schon ruhig.
Volle Keil-Berechnung
Fahrzeugtyp, Auffahrhilfe, Keilhöhen, welches Rad wie hoch muss: der Fremdsensor läuft durch genau dieselbe Rechnung wie unser eigener. Es gibt keine abgespeckte Fremdsensor-Ansicht.
Eigenes Profil, eigener Nullpunkt
Der EasyLevel bekommt sein eigenes Sensorprofil. Wechselst Du zurück auf unseren Sensor, sind dessen Einstellungen unverändert da.
Was nicht funktioniert
Er funkt nicht in die Luft, er braucht eine Verbindung
Unser Sensor sendet seine Werte offen als Rundruf, der EasyLevel gibt sie nur über eine offene Bluetooth-Verbindung heraus. Reißt die Verbindung, stehen die Werte, bis die App neu verbunden hat.
Im Ruhezustand fast still
Gemessen: drei Funkpakete in 35 Sekunden, solange der Sensor unbewegt liegt — so spart er Batterie. Findet die Suche nichts, stoß ihn kurz an. Die Suche selbst darf bis zu 30 Sekunden brauchen.
Keine Laufzeit-Angabe von uns
Im EasyLevel steckt eine Knopfzelle. Wie lange sie hält, haben wir nicht gemessen — deshalb sagen wir dazu nichts.
Keine Zusammenarbeit, keine Zusage für morgen
Wir lesen nur, was der Sensor unverschlüsselt herausgibt. Ändert der Hersteller das per Firmware-Update, müssten wir ein neu gekauftes Gerät erneut messen. Geräte, die bereits laufen, bleiben davon unberührt.
So verbindest Du ihn
Nicht im Bluetooth-Menü des Handys koppeln. Die App verbindet sich direkt; im Systemmenü tauchen diese Sensoren gar nicht auf.
In der App: Sensor-Konfiguration → Fremdsensoren → CaraTech EasyLevel.
Sensor kurz anstoßen, damit er aus dem Sparmodus kommt. Danach ist er meist sofort da.
Einbaulage einstellen und einmal auf dem Tisch prüfen: Sensor in die Hand nehmen, vorne anheben. Zeigt die App vorne hoch, stimmt die Einbaulage — zwei Minuten, und Du weißt es, bevor Du auf dem Stellplatz rätselst.
Montage
Es zählen die Pfeile, nicht die Position
Wo der Sensor klebt, ist gleichgültig — entscheidend ist, wohin seine Pfeile zeigen. Praktisch bewährt: den EasyLevel 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn montieren, dann ist die Schrift lesbar, der ursprünglich obere Pfeil zeigt nach links und der ursprünglich rechte nach oben. Anschließend in der App die passende Einbaulage wählen. Wir haben beide Sensoren mit gleich ausgerichteten Pfeilen gegeneinander gekippt: sie kippen gleich.
Was es kostet
In der App freischaltbar.
Dauerhaft freischalten oder eine Woche mieten — beides Einmalzahlungen, kein Abo. Den aktuellen Preis inkl. MwSt. zeigt Dir die App vor dem Kauf. Dauerkäufe hängen an Deiner Apple-ID beziehungsweise Deinem Google-Konto.
Den Sensor selbst verkaufen wir nicht — den hast Du schon. Bezahlt wird nur die Freischaltung; die App ist kostenlos.
Wie wir das wissen
Gemessen wurde an einem gekauften Seriengerät, nicht am Datenblatt. Der Sensor schickt 12 Byte pro Paket: drei Beschleunigungs- und drei Drehraten-Achsen. Die Skalierung haben wir nicht geraten, sondern über 200 Sekunden echter Bewegung durchgerechnet — der beste Wert deckt sich genau mit dem Datenblatt des verbauten Chips. Danach sind 4.886 aufgezeichnete Messwerte noch einmal durch unseren Filter gelaufen. Genau dieser Wiederholungslauf hat einen Vorzeichenfehler gefunden, der sonst in einer Auslieferung gelandet wäre.
Eine Seite bekommt hier nur ein Gerät, das wir gekauft und selbst durchgemessen haben. Was wir nicht in der Hand hatten, steht hier nicht — auch dann nicht, wenn es technisch ähnlich aussieht.
Weitere gemessene Sensoren
Alle genannten Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern. Es besteht keine Zusammenarbeit mit den Herstellern; die Namen stehen hier nur, damit Du erkennst, welches Gerät gemeint ist.
